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Chancen in der Zukunft sehen

Bischof und Landrat besprechen Kooperationsmöglichkeiten
Chancen in der Zukunft sehen
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Von links: Landrat Frank Puchtler, sein Mitarbeiter Benjamin Braun, Bischof Georg Bätzing, Sonja Sailer-Pfister, Bezirksdekan Armin Sturm und Bezirksreferent Stephan Geller. © Saskia Daubach-Metz/ Kreisverwaltung Rhein-Lahn

Um den demografischen Wandel im Rhein-Lahn-Kreis intensiver mitzugestalten, haben Landrat Frank Puchtler und der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing im Kreishaus in Bad Ems gemeinsame Überlegungen entwickelt. Im Vordergrund des Gesprächs im Rahmen der Visitation im Kirchenbezirk Rhein-Lahn standen die Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die hieraus resultierenden Perspektiven sowie Chancen der Weiterentwicklung des Rhein-Lahn-Kreises, des Kirchenbezirks Rhein-Lahn und des Bistums Limburg. Unter der Linie „Zukunft gemeinsam gestalten“ sollen Kooperationsmöglichkeiten zwischen Bistum und Kreis erstellt werden.

„Visitation heißt, in die Pfarreien zu gehen, zu unterstützen und sich zu bedanken. Da stellt sich auch die Frage, wo sind die wesentlichen Kontaktpunkte. Und das sind die Ökumene, die Kommune, die Kreisebene. Wir wollen beide die Menschen, die hier leben, erreichen, mit ihnen ihr Leben gestalten“, sagte Bischof Bätzing zu Beginn des Treffens. Das Thema Demografie sei ein wichtiger Punkt und bedürfe eines intensiven Blicks.

Demografie-Projekt im Bistum Limburg

Dr. Sonja Sailer-Pfister, Projektleiterin des Demografie-Projekts im Bistum Limburg, merkte an, dass es vor allem darum gehe, Bewusstsein zu schaffen. „Es geht um einen positiven Zugang zu diesem Wandel und darum, die Chancen, die sich ergeben, zu nutzen“, sagte Sailer-Pfister. In den Altersstrukturen und den Ressourcen zwischen den Bewohnern des Rhein-Lahn-Kreises und den Gläubigen des Bistums Limburg gibt es viele Parallelen. Einen großen Teil der Bevölkerung machen aktuell Menschen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren aus. „Da stellt sich die Frage, wie können wir diese Menschen unterstützen?“, sagte Sailer-Pfister. Zudem sei es wichtig, darüber hinaus die anderen Menschen nicht zu vergessen, sagte Puchtler und betonte den Bereich Kindertagesstätten besonders. Auch hier seien das Bistum und der Landkreis ist einer ähnlichen Situation und man könne voneinander lernen.

Im weiteren Gespräch beleuchtete Landrat Puchtler die Themenbereiche Mobilität, Digitalisierung, Bildung, Gesundheitsversorgung, Pflege und Teilhabe, Nahversorgung, Siedlungsentwicklung, Wohnen und der Klimaschutz. Dies seien alles wichtige Punkte, um den Standort Rhein-Lahn zu stärken.

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